Das
alte sardische Volk ist von der Mutter Natur mit einem
instinktiven Sinn für Spiritualität und einer
Freude an Harmonie, Schönheit, Dichtung und Musik
ausgestattet worden. Obwohl das Volk furcherregende Krieger
(und Piraten) hervorgebracht hat, spiegelt sich an allen
Orten, an denen in der Zeit zwischen 3000 und 1000 v.
Chr. von ihm Monumente errichtet wurden, die landschaftliche
Sensibilität eines privilegierten, überragend
intelligenten Volks wider.
Für die Proto-Sarden
des vorgeschichtlichen Zeitalters waren die Welt Sardiniens,
der Kontakt zum Übernatürlichen mit etwas Instinktivem,
Poetischem, Ästhetischem und mit der vertrauensvollen
Freundschaft zu Gott, dem Freund schlechthin, verbunden.
Mit ihm konnte man gemeinsam die Freuden des Lebens teilen,
nämlich das Betrachten der Bewegung der Wolken, das
Geräusch des Regens, den Gesang der Vögel und
das Zusammensein mit nahestehenden Personen aus dem Kreis
der Familie und Freunde. Das Volk der Proto-Sarden war
das erste monotheistische Volk der Menschheitsgeschichte
seit der Jungsteinzeit. Vielleicht war es dies auch bereits
in der Altsteinzeit, gegen Ende der letzten Eiszeit, zehntausend
Jahre vor unserer Zeit. Ferner wird behauptet, dass das
sardische Volk noch vor irgendwelchen anderen Völkern
des Mittelmeerraums Hüter der (vom Wachsen der Süßgräser
abgeleiteten) landwirtschaftlichen Riten wurde. Das Volk
war über die Landwirtschaft hinaus pragmatisch und
technisch veranlagt, war erfahren in der Eisen- und Stahlindustrie
wie auch der Baukunst, es besaß bedeutende fachliche
Kenntnisse auf dem Gebiet der Bewegung der Sterne und
hatte Einblick in die Vorgänge bei Sonnenwenden und
Äquinoktien. Als eines der ersten Völker praktizierte
es den Kult um tote Helden und war außerdem das
erste Volk, das an die heilende Wirkung des Schlafs zum
Vorgehen gegen psychische Funktionsstörungen glaubte.
Ferner war es das erste Volk, das Regenwasser sammelte
und (noch bevor der Nahe Osten die Taufe einführte)
heilige Brunnen als Wasserkultstätten nutzte.
Ohne über wissenschaftliche
Kenntnisse in Bezug auf die Kraft des Erdmagnetismus zu
verfügen, war ihm dennoch bekannt, dass, selbst wenn
man nur kurze Zeit einer derartigen Quelle natürlicher
Energie ausgesetzt war, verschiedene Krankheiten dadurch
gelindert werden konnten. Wenn man der Energiequelle hingegen
lange Zeit ausgesetzt war, konnte dies bewirken, dass
sich genau die gleiche Krankheit verschlimmerte.
Deshalb machte sich der
Mensch von damals drei Systeme in einem zu Eigen, um ebenso
viele Besonderheiten des Gebiets herauszustellen. Mit
einem einzigen Monument, mit anderen Worten mit den „Riesengräbern“
(„Tombe dei Giganti“), machte es das eigene
Volk auf drei grundlegende Aspekte aufmerksam:
A) Aufmerksammachen auf
den Bereich, den ständigen Ort der magnetischen Energie;
B) Ausrichten des Monuments auf eine Sternkonstellation,
überwiegend zurückführbar auf das Frühlingsäquinoktium
oder bestimmte Mondphasen;
C) Gedenken an die Helden, die bei der Verteidigung ihres
eigenen Volkes im Kampf gestorben waren, oder geschätzte
und verehrte Ortsvorsteher.
Der Sinn für Harmonie
und Schönheit spielte eine grundlegende Rolle bei
der Errichtung der emporragenden Stelen, einzigartiger
architektonischer Symbole, welche für die Riesengräber
Nordsardiniens charakteristisch sind. In Südsardinien
hingegen ist das ästhetische Gefühl anders ausgeprägt:
Die Harmonie wohnt der Macht selbst inne, die von dem
Monument ausgeht. Verschiedene Konzepte, die eine Überraschung
preisgeben: Zwei der im dritten Jahrtausend vor Christus
mit der Baukunst befassten Ethnien Sardiniens stellten
unter Beweis, dass den Proto-Sarden die gesellschaftliche
Macht der Zünfte, der Hüterinnen von Baufachkenntnissen,
bekannt war, welche sich auf dem Mystischen, dem liturgischen
rituellen Charakter abzeichneten.
Zwei Baumethoden spiegeln
identische Synthesen wider. Von oben betrachtet haben
sowohl die Gräber im Norden als auch die Gräber
im Süden die Form von Stierprotomen (Stierköpfen).
Die Mitte der Exedra, bestimmt vom Kreis der Hörner,
stellt den Punkt dar, wo sich die Patienten in der Jungsteinzeit
hinlegten, um mit Hilfe des vom Schamanen oder Priester
geforderten Schlaftrunks zu schlafen und im Traum heraufbeschwörten
Helden zu begegnen. Im Schlaf vertrauten sie ihm ihre
eigenen Albträume an, um mit gelinderten Leiden und
beruhigt wieder aufzuwachen. Der gleiche Ritus wird in
Mont'Essu in der Gemeinde Villaperuccio vollzogen, die
in ihrem Haupttal in Hufeisenform die Gräber der
Helden aus allen Teilen des Mittelmeerraums birgt. (Der
Ritus der Inkubation wird heute noch an den Atlantikküsten
Afrikas praktiziert.)
Das Fremdenverkehrsangebot
des Tourismus- und Kulturverbands „L'Altra Sardegna“
für Besucher umfasst eine AUSFLUGSFAHRT DES GEISTES,
die an die am meisten von Spiritualität und Magie
geprägten Orte vom Norden bis in den Süden der
Insel führt.
DIE ETAPPEN DER WEGE DES GEISTES
An
den zehn Orten verspüren Besuchern geistiges Wohlbefinden,
Frieden, der in ihnen ruht, Harmoniegefühl und Lebensfreude.
Ein etwa zwanzigminütiger Aufenthalt in der Nähe
jedes Grabs fördert das körperliche Wohlbefinden.
Von einem längeren Besuch wird insofern abgeraten,
als die starke natürliche Magnetkraft eine schädliche
Wirkung haben kann. Es wird empfohlen, mindestens zwanzig
Tage vor dem nächsten Besuch dort verstreichen zu
lassen.
Ein Aufenthalt in Mont'Essu eignet sich für die Behandlung
von Daseinsproblemen und das Überdenken des eigenen
Lebensziels.
Für weitere
Informationen wenden Sie:
|
Elio Fanunza
( Vorsitzender von " L’Altra
Sardegna " Tourism and Cultural Association)
|
Tel e Fax +390781/957021 Cell.+39348/1435961
|
Nuxis
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Tel.+390781/63164
Cell. +39339/7892980
|
Carbonia
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Cell +39334/3850048
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Palau
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Tel.+39070/307982
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Cagliari
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Tel.+390781/955741
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Santadi
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Tel.+390781/64040
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Mont'Essu
Monte Sirai
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Augusto Mocci
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Tel.+390781/62193
|
Carbonia
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In Verbindung mit der
Ausflugsfahrt können Übernachtungen in folgenden
Hotels gebucht werden, für deren Qualität „L'ALTRA
SARDEGNA“ bürgt. Weitere Informationen sind
erhältlich unter www.sardegnadelsudovest.it, oder
Sie können sich mit uns in Verbindung setzen unter

| HOTEL |
TELEPHONE |
CONTACTS |
|
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+39
0784/94412 |
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+39 0784/629200 |
|
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+39 070/9809383 |
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+39 0781/66105 |
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+39 0781/699038
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HOTEL
SOLKI
(situato nel centro di Sant'Antioco
accanto alla marina) |
+39 0781/800521 |
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+39 0781/698207
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| BED&BREAKFAST |
TELEPHONE |
CONTACTS |
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+39 392/3849012 |

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+39
0781/828010 |
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+39
0781/802018 |
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GARNI' S'ANNINNIA
(Gonnesa)
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